Daten und Statistik
Lage und Größe
Etwa 8 Kilometer östlich der Kölner Innenstadt,
zwischen den Vororten Höhenberg, Brück, Neubrück und Holweide
liegt eingezwängt zwischen Autobahnen das Dorf
Merheim.
Geologie und Morphologie
Nachdem sich das Meer endgültig zurückgezogen hat und
die Kölner Bucht schon bestand, war hier im Südteil der Bucht
ein großer Süßwassersee. Große Sumpfwälder wurden zu Braunkohle
(glücklicherweise nicht abbauwürdig).
Gegen Ende der Braunkohlenzeit durchbrach der Rhein
das Rheinische Schiefergebirge und strebte erst auf einem
höheren Niveau Richtung Meer. Durch zeitweilige Hebung des
Schiefergebirges musste der Rhein sich ein tieferes Bett graben.
Deutlich heben sich noch heute die verschiedenen Rheinebenen in
der Landschaft ab. Der Mauspfad folgt der Grenze zwischen der
sandigen Mittelterrasse, auf der der Königsforst liegt, und der
fruchtbaren Niederterrasse. Diese hat über einer etwa 20 Meter
tiefen Kiesdecke einen fruchtbaren Lehmboden. Noch gut zu
erkennen ist ein altes Flussbett, welches von Bonn über
Troisdorf, Linder Bruch, Urbach, Brücker Bruch, Merheimer Bruch
nach Mühlheim und zur Wuppermündung führt.
Klima
Da unser Gebiet durch die häufigen Westwinde einem
starken ozeanischen Einfluss unterliegt sind bei uns extreme
Sommer- und Wintertemperaturen eher selten. Die
Durchschnittstemperatur liegt bei etwa 10 Grad und ist etwa 3
Grad höher als im Bergischen und sogar 5 Grad höher als in der
Schneeeifel. Wir haben daher einen früheren Frühlingseinzug als
die bergige Umgegend. Mit etwa 65 cm Regen liegt unser
Stadtteil im deutschen Jahresdurchschnitt.
Abbildungen:[1] Das Merheimer Wappen, in
Auftrag gegeben vom Merheimer Geschichtskreis, entnommen dem
Buch "Merheim, ein Dorf zwischen Heide und Bruch - Band
3, 2003"
Quellen[1] "Zahlen-Daten-Fakten für den
Stadtbezirk Köln-Kalk" Stadt Köln, 31.12.2000
[2] "Porz - Die Junge Stadt am Rhein" von
der Stadtverwaltung Porz, 1951
letzte Änderung: 26.01.2002
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