[BILD: Merheimer Wappen]

Das Merheimer Wappen

Beschreibung

 Rot-silbern geschachter Schild, belegt mit oben angeschobenem blauem Turnierkragen, überdeckt von einer blauen Vierung, darin ein aus dem linken Rand wachsender, mit Sackärmeln goldengekleideter Arm, einen goldenen Ring haltend.

Begründung

 Mit diesem Wappen und der Legende S(igillum) Ionnis de Meyrhem Milit(is) siegelt 1353 der Ritter Johann (von Löwenburg gen.) von Merheim. Der rot-silberne geschachte Schild ist das Wappen der Edelherren von Sponheim, der Turnierkragen das Beizeichen der jüngeren Linie derselben, die sich nach ihrem Sitz Löwenberg benennt. Dieses Wappen der Edelherren von Löwenberg des Stammes von Sponheim wird gemindert durch die aufgelegte Vierung mit dem Arm, deren Farben hier frei ergänzt wurden. Diese Minderung des Adelswappens kann einmal bedeuten, das Johann ein nichtehelicher Sproß der Löwenberger war, wie Ernst von Oitdtman - der beste Kenner rheinischer Adelsgenealogien - angibt. Zum anderen finden sich derartige Wappenminderungen bei Burgmannen, die nur in Dienst von Edelherren stehen, aber nicht mit diesen verwandt sind. (Das schließt nicht aus, dass auch ein Bastardsohn als Burgmann im Dienst seiner väterlichen Verwandtschaft stehen kann). Wie die Dinge im vorliegenden Fall stehen, lässt sich - nur anhand des Wappens - ohne weitere Information nicht klären.

Gestaltung

 Gestaltet wurde das Wappen von dem anerkannten Heraldiker, Dipl.Grafiker-Designer und Genealoge, Herr Lothar Müller-Westphal aus Düren.

 Das Wappen wurde vom Merheimer Geschichtsverein in Auftrag gegeben.

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Abbildungen:

[1] Das Merheimer Wappen, in Auftrag gegeben vom Merheimer Geschichtskreis, entnommen dem Buch "Merheim, ein Dorf zwischen Heide und Bruch - Band 3, 2003"

Quellen

[1] "Merheim - Ein Dorf zwischen Heide und Bruch", Band 3, 2003
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mail to: h-felder@koeln--merheim.de
letzte Änderung: 19.03.2006